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Im Frühjahr können Sie verschiedene Pflanzen pflanzen, die die Bodenstruktur verbessern, den Boden anreichern und ihn leichter und nährstoffreicher machen können
Das Frühjahr ist die beste Zeit, um den Boden in Ihrem Gemüsegarten zu pflegen. Wenn der Boden hart geworden ist, verarmt oder seine Struktur verloren hat, kann er ohne chemische Düngemittel oder Siderate wiederbelebt werden. Einige Pflanzen und Blumen haben einzigartige Eigenschaften: Sie lockern den Boden mit ihren Wurzeln, reichern ihn mit Nährstoffen an, stellen die Mikroflora wieder her und ziehen Regenwürmer an. Es genügt, diese Pflanzen zum richtigen Zeitpunkt zu pflanzen – und selbst schwere Böden werden ohne unnötigen Aufwand locker und fruchtbar.
Was man im Gemüsegarten pflanzen sollte, um den Boden fruchtbar und brüchig zu machen
- Ringelblume – ist ein wahres Geschenk für die Erde. Ihre Wurzeln scheiden Stoffe aus, die den Boden heilen und seine Struktur verbessern. Nach der Blüte zersetzt sich die grüne Masse der Pflanze schnell und reichert den Boden mit organischen Stoffen an. Sie wehrt einige Bodenschädlinge ab und macht den Boden leichter und atmungsaktiver.
- Kapuzinerkresse Kapuzinerkresse[Kapuzinerkresse]verschönert nicht nur die Beete, sondern lockert auch perfekt die Oberflächenschicht des Bodens. Sie hilft, den Mangel an Mikroelementen zu bekämpfen, zieht nützliche Insekten an und verbessert das natürliche Gleichgewicht der Mikroflora. Nach der Saison kann die Kapuzinerkresse in den Boden gesteckt werden, wo sie sich schnell zersetzt und den Boden fruchtbarer und weicher macht.
- Knoblauch wirkt wie ein natürliches Antiseptikum für den Boden. Sein Wurzelsystem reinigt den Boden von krankheitserregenden Bakterien und Pilzen, wodurch der Boden für andere Gemüsekulturen sicherer wird. Außerdem sorgt der Knoblauch dafür, dass der Boden nach der Ernte strukturierter und frei von überschüssiger Feuchtigkeit ist.
- Bohnen und andere Hülsenfrüchte. Bohnen können gefahrlos auf verarmten Böden angebaut werden; sie bringen nicht nur einen Ertrag, sondern verbessern auch den Boden. Ihre Wurzeln arbeiten tief und lockern den harten Boden auf. Hülsenfrüchte reichern Stickstoff in den Wurzelknöllchen an, so dass das Beet nach ihrem Anbau viel nährstoffreicher wird. Gurken, Zucchini, Kohl und Kräuter wachsen auf solchen Beeten anschließend hervorragend.
- Gladiolen. Nicht jeder weiß, dass Gladiolen die Bodenstruktur spürbar verbessern können. Ihre Wurzeln treiben aktiv tief in den Boden ein, machen ihn leichter und schaffen Luftkanäle. Nach dem Ausgraben der Knollen wird der Boden mürbe und durchlässig und ist damit ideal für eine Herbst- oder spätere Frühjahrspflanzung.
- Gurkengras. Diese aromatische Pflanze wächst sehr schnell und bildet eine saftige grüne Masse. Nach ihrer Zersetzung wird der Boden fruchtbarer, reich an Mineralien und organischen Stoffen. Die Borago-Wurzeln strukturieren die oberste Bodenschicht perfekt und machen sie auch dort weich, wo früher eine dichte Schicht war.
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